Ticketing – was ist das überhaupt?

Sucht man nach einer Definition für Ticketing findet man Beschreibungen wie "the issuing or selling of tickets" oder "any system for the issuing of tickets".

Als "Management von Tickets aller" Art lässt sich Ticketing im besten Fall pauschal übersetzen. Ein vielschichtiger Begriff also, der nicht nur schwer zu fassen und definieren ist, sondern der auch unzählige komplexe Themenfelder beinhaltet.

Vom regulären Ticketvertrieb zum aktuellen Rechtsstreit des Ticketzweitmarktes, von der Ticket-Allokation im Sportsponsoring bis hin zu rechtskräftigen Compliance Regelungen, vom e-ticketing bis hin zu professionellen Ticketing-Software-Lösungen – die Themengebiete sind komplex und vielfältig und nehmen tagtäglich zu.

Teilnehmerverwaltung, Seating und Einlassmanagement sowie revisionssichere Datenarchivierung und Reporting sind nur einige wenige der betreffenden Einsatzfelder.
Und auch das elektronische Eventmanagement ist als wichtiges Steuerungs- und Controlling-Tool aus der Branche nicht mehr wegzudenken.

Neue Innovationen, Technologien, Einsatzgebiete und Trends bereichern die Branche unentwegt aufs Neue. Umso mehr wächst damit natürlich auch die Herausforderung für die Verantwortlichen im Event- und Ticketmanagement.

Um für alle diese Themen eine gemeinsame Plattform und Diskussions-Basis zu schaffen, stellen wir Entscheidern, Praktikern und Interessierten der Branche mit unserem Knowledge-Blog ticketing.de eine Plattform zur Verfügung, auf der wir über aktuelle Technologien, Rechtsgrundlagen, Trends und Innovationen rund um das Thema "Ticketing" und "elektronisches Eventmanagement" informieren und gemeinsam diskutieren möchten.

Wir freuen uns darauf, Sie als aktiven Meinungsführer in unserem Knowledge-Blog ticketing.de begrüßen zu dürfen und sind gespannt auf Ihren Input zu aktuellen Erfahrungen, Trends und Innovationen der Branche!

Compliance-Sicherheit im Event- und Ticketmanagement dank modernster Softwarelösung

Mittwoch, 29.Juni 2011, 15:23
erstellt von Christina Finsel

Artikel erschienen in der Eventfachzeitschrift mep, Ausgabe 01/2011.

Die bisher ungeklärte Rechtsproblematik im Rahmen der Ticketallokation stellt Eventverantwortliche in Unternehmen oft vor prekäre Entscheidungen. Darf ein Veranstaltungsticket nun im Rahmen eines Incentives verschenkt werden oder beginnt damit bereits der Verdacht von geschäftlicher Korruption? Die Eventsoftware evention® des Bonner IT-Unternehmens NEXCOM IT-Services GmbH sorgt mit einem ausgereiften Kontrollsystem zur Einhaltung von Compliance-Richtlinien für Transparenz und Rechtssicherheit in allen Event- und Ticketing-Prozessen.

Insbesondere im Bereich des Event- und Sportsponsorings haben sich Ticketing und Hospitality-Management zum festen Bestandteil einer Marketingstrategie zur Pflege wichtiger Kunden und anderer Multiplikatoren entwickelt. Inhalt sind meist Einladungen von Kunden oder Repräsentanten zu attraktiven Sport- und Kulturereignissen, um so mit ihnen ins Gespräch zu kommen.
Dass hinter einer solchen Einladung jedoch auch korruptionsrelevante Sachverhalte im Sinne der §§ 299, 331 ff StGB stehen können, die Eventbetroffene schnell in prekäre Lagen bringen können, zeigt die Tatsache, dass Betroffene gerade in der jüngeren Vergangenheit mehrfach in den Untersuchungsfokus der deutschen Strafverfolgungsbehörden geraten sind. Neben den Risiken hoher Geld- oder sogar Haftstrafen ist in jedem Fall auch ein enormer Imageschaden Folge eines solchen Verdachts.

Die genaue Rechtslage ist nach wie vor ungeklärt und das verursachte Maß an Rechtsunsicherheit bei Unternehmen im Umgang mit solchen Einladungen hoch.
Was ist erlaubt, um Kunden zu betreuen? Wo enden Incentives bzw. wo beginnt der Verdacht von Korruption im geschäftlichen Verkehr?
Es gibt bislang kaum verbindliche Hinweise, die eine sichere Abgrenzung zwischen rechtmäßiger Kommunikation und Kundenpflege einerseits und strafrechtlich möglicherweise relevantem Verhalten andererseits erlauben. Weder Gesetzeslage noch Rechtsprechung bietet Hilfestellung und Kriterien zur Bewertung entsprechender Sachverhalte existieren nicht.

Die ungeklärte Rechtsproblematik beeinflusst nach einer von der Sponsorenvereinigung “S 20 – The Sponsors‘ Voice” beauftragten Studie 40 Prozent der Unternehmen bei ihrer Einladungspraxis von Geschäftskunden. Gleichzeitig erhalten die Unternehmen eine Vielzahl an Absagen, da auch Eingeladene rechtliche Folgen scheuen.

Rechtlich kritisch sind dabei insbesondere Zuwendungen zu Amtsträgern, die in dienstlichem Bezug zum Einladenden stehen oder zu Kunden und Vertriebspartnern, die das Marktübliche überschreiten. Einladungen in VIP-Lounges von Bundesligavereinen, die üblicherweise pro Spiel mehrere hundert Euro kosten, überschreiten diesen Rahmen zweifelsfrei.

Aber nicht nur das Einladen selbst bewegt sich rechtlich auf dünnem Eis. Auch die Annahme einer Eintrittskarte kann eine erhebliche Pflichtverletzung darstellen. So zum Beispiel wenn der Prokurist eines großen Einzelhandelsunternehmens vom Sponsor der Sportveranstaltung kostenlose Eintrittskarten annimmt, mit der Intention, dafür in Zukunft die Produkte des Sponsors, zu Lasten von Mitbewerbern, zu bevorzugen.

Die ungeklärte rechtliche Situation macht es Unternehmen also schwer, Einladungen auszusprechen oder anzunehmen, was dazu führt, dass Sponsorentickets, aus allgemeiner Unsicherheit vor potentiellen rechtlichen Folgen, nicht selten eher verfallen, anstatt als Incentive zu dienen. Und die Leidtragenden sind dabei meist die Eventverantwortlichen der Unternehmen, die eine solche Ticketallokation in der Regel verantworten und die sich für jede Ticketzuweisung erneut in Rücksprache mit der Rechts- oder Compliance-Abteilung absichern müssen.

Erfolgreiches Ticketing und Hospitality hängt also davon ab, wie man Einladenden sowie Eingeladenen vor solchen rechtlichen Unklarheiten und Imageschäden schützt. Und das bereits vor Ausführung der Zuwendung.
Um das zu gewährleisten, sind Hospitality- & Ticketing-Maßnahmen in ein bereits bestehendes oder neu zu entwickelndes Compliance-Programm einzubetten. Das Compliance-Programm hat dabei sowohl die Aufstellung allgemeinverbindlicher Regelungen als auch die Schaffung angemessener Kontrollen zu enthalten.
Ein systematisches Compliance-Programm und die mit ihm geschaffene Transparenz können somit maßgeblich dazu beitragen, dass die Vorteile von Hospitality für Sponsor, Veranstalter und Gäste erhalten bleiben.

Elektronisch-gestützte Event- und Ticketing-Lösungen, wie z.B. die von der Firma NEXCOM IT-Services GmbH entwickelte Eventsoftware evention®, sorgen dafür, dass die entwickelten Compliance-Vorgaben den Verantwortlichen in sämtlichen Eventprozessen präsent sind.
Gemeinsam mit den Event- und Compliance-Verantwortlichen werden Compliance-Richtlinien im Bezug auf die individuellen Event- und Ticketing-Prozesse erarbeitet und in einem ausgereiften Kontrollsystem im Rahmen der Software hinterlegt. Durch diese durchgängige geschaffene Transparenz wird betroffenen Mitarbeitern und Entscheidern in jedem Prozess bewusst vor Augen führt, ob sie gerade Compliance-konform agieren oder nicht.

Dafür werden sowohl die Daten der jeweiligen Gäste – Einladender als auch Eingeladener – als auch die Begründung, wer vor welchem Hintergrund Tickets für eine Veranstaltung erhält, elektronisch erfasst. Sobald eine registrierte Ticketallokation nicht konform den hinterlegten Compliance-Richtlinien erfolgt, weist die Software auf diese Tatsache hin und erfordert, für eine dennoch gewollte Weiterausführung des Prozesses, die manuelle Bestätigung des verantwortlichen Mitarbeiters.

Nationale sowie internationale Großkunden vertrauen in ihren Event- und Ticketingprozessen bereits langjährig auf die elektronische Eventlösung des Bonner IT Unternehmens, um Transparenz und Rechtssicherheit in Ihren Event-Prozessen zu gewährleisten. So wurden bereits verschiedenste Compliance-Richtlinien im Rahmen der Software implementiert, die nun u.a. bei zahlreichen nationalen und internationalen Großveranstaltungen, wie z.B. diversen Fußball Bundesliga Veranstaltungen, die Ticketallokation im Rahmen verschiedener Sponsoren steuern.

Neben dem automatisierten Compliance-Kontrollsystem bietet evention® eine umfangreiche Palette von Werkzeugen für ein effiziente Eventmanagement: von leistungsfähigen Tools für Teilnehmerverwaltung und Ticketmanagement, über Reports und Statistiken für Revision und Controlling bis hin zu Rechte- und Rollenmanagement oder Datenschutz.

Veranstaltungshinweis: Branchentreff Ticketm@nagement 2011

Montag, 7.Februar 2011, 17:23
erstellt von Christina Finsel

24.-25. März 2011 Ticketm@nagement 2011

Fachkongress mit begleitender Anbietermesse
Swissôtel Düsseldorf/ Neuss

Das T:B Experten-Forum Ticketm@nagement 2011, mittlerweile etablierte Networking-Plattform der Ticketingbranche, beantwortet mit praxisnahen Fachvorträgen, Experten-Workshops und begleitender Anbieteraustellung aktuelle Fragen zu neuen Trends, Marktneuheiten und aktuellen Lösungen im Ticketing.

Anmeldung und weitere Informationen.

Innovativer Mehrwert dank QR Code: Kreativer Fortschritt in der Geschichte des Papiertickets

Donnerstag, 13.Januar 2011, 15:35
erstellt von Christina Finsel

Dass die QR Code Technologie als ein aktueller Trend im Bereich des Mobile Ticketing betrachtet wird, ist in der Ticketing Branche bereits weitläufig bekannt. Über die Potenziale und Vorteile, die ein solches Mobile Ticketing mit sich bringt, haben wir bereits in unserem Artikel „Mobile Ticketing: Das Handy als mobiler Ticket-Schalter für den spontanen Karten-Kauf unterwegs“ berichtet.

QR Codes bieten jedoch noch zahlreiche andere Möglichkeiten die Ticketing Branche mit kostengünstigen und vor allem kreativen Mehrwertdiensten zu bereichern. Die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten werden zwar gerade erst langsam am Markt entdeckt, beinhalten dafür aber schon jetzt ein erfolgreiches Trend-Potenzial für die Marketing-Zukunft der Ticketing- und Eventbranche.

Trotz zunehmender Verbreitung und Weiterentwicklung des Mobile Tickets, werden auch klassische Papiertickets, insbesondere in bestimmten Event-Kategorien, nach wie vor ihre Relevanz beibehalten. Der QR Code bietet nun eine einfache sowie kostengünstige Lösung, das klassische Papierticket mit unzähligen Mehrwert-Möglichkeiten auf innovative und kreative Weise aufzuwerten.

Als quadratischer Code, aufgedruckt auf das normale Eintrittsticket, bietet er dem Kunden die Möglichkeit, durch Einscannen mit dem Mobiltelefon, zahlreiche vom Veranstalter – über eine im Hintergrund des QR Codes programmierte mobile HTML5 Seite – hinterlegte Dienste zu nutzen: von Programminformationen der Veranstaltung, Anfahrts- und Lageplänen des Eventgeländes, Ausstellerlisten oder Messeübersichten, über Gewinnspiele oder Rabattcoupons von Kooperationspartnern bis hin zu diversen Web 2.0 Plugins wie z.B. dem „Facebook Like-Button“ oder der „Foursquare Check-In Funktion“. Die Möglichkeiten der zu integrierenden Inhalte sind dabei nahezu unendlich. So wäre, z.B. im Rahmen von Konzerttickets, auch eine Einbindung eines Online-Direktverkaufs, z.B. von Alben oder einzelnen Songs, über die im QR Code hinterlegte Microsite denkbar.

Der Vorteil dieser Mehrwertdienste:
Man benötigt nur ein kleines Feld auf dem ohnehin zu produzierenden Veranstaltungsticket und erweitert somit den Mehrwert der Kunden um zahlreiche Inhalte und Aktionen, mithilfe einer innovativen, fortschrittlichen und Zukunftstrend versprechenden Methode. So kann auch das bisherige Papierticket auf vergleichsweise kostengünstige und „platzsparende“ Weise dem Trend der mobilen Apps folgen und somit für einen kreativen Fortschritt in der Geschichte des Papiertickets sorgen.

Beispiele für die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten im Bereich des Ticketings finden sich derzeit noch wenige, da sich die Methode erst aktuell am Markt durchzusetzen versucht. Der Service QR Stories stellt dabei ein deutsches Beispiel der Anbieter dar, die sich der Thematik bereits gezielt widmen und sich zum Ziel gesetzt haben, Unternehmen für diese neue Art des Ticket-Marketings zu mobilisieren und den potentiellen Erfolg von QR Codes auch für die Ticketing-Branche zu realisieren.

Wir sind gespannt, wie sich dieser Fortschritt auf die Ticketing-Branche und vor allem auf die Zukunft des klassischen Papiertickets auswirkt…

Zukunftstrend “Social Ticketing”

Montag, 22.November 2010, 18:04
erstellt von Christina Finsel

Dass der Ticketvertrieb weltweit mit Social Media einen neuen Kanal gefunden hat, zeigt nicht zuletzt die aktuelle “Chef-Ticket” Aktion der Deutschen Bahn AG (s. Artikel vom 26.10.2010 ), die durchaus hohe Zugriffszahlen verzeichnen konnte und für die bereits eine Fortsetzung angekündigt wurde.
Zahlreiche andere Unternehmen haben das Potenzial des Social Webs für die Ticketing-Branche ebenfalls erkannt und haben dort bereits seit längerem ihr eigenes Ticketing platziert.

So hat z.B. auch der amerikanische Disney-Konzern bereits erfolgreiche Testläufe für den „Disney Ticket Together“-Service, den Direktverkauf von Kinotickets via facebook, durchgeführt und will das Angebot zeitnah entsprechend ausweiten. Die im Rahmen der Testläufe gelieferten Ergebnissen seien erstaunlich und der neue Vertriebsweg über Social Media Kanäle zukunftsweisend für die Filmbranche, meldet der Disney-Konzern.
Auch das Reiseportal tripado.de oder die US-amerikanische Fluggesellschaft Delta verkaufen ihre Flugtickets schon seit längerer Zeit erfolgreich über die Social Community facebook, ebenso wie viele andere Unternehmen auch.

Und auch facebook selbst hat das Potenzial von Ticketing erkannt. So kann man unter http://www.fbticketing.com/ eine standardisierte Ticketing-Applikation für die eigene facebook Seite einrichten und damit ganz einfach am Social Media Ticketing-Trend teilnehmen und seine Tickets dort vermarkten und auch vertreiben.

Der Vorteil des Ticketvertriebs über Social Media Kanäle liegt dabei ganz klar in der automatischen medialen Verbreitung. Verbreitet man die Nachricht des eigenen Ticket-Kaufs unter seinen Kontakten, verbreitet sich somit auch das Angebot laufend schnell und vor allem automatisch und kostenfrei.
Zudem spielen sich Kundendialog und Marketing immer mehr auf solchen Social Plattformen und Communities ab, so dass Unternehmen, Veranstalter und Ticketanbieter dort generell aktiv sein müssen, um dem Zeittrend standzuhalten. Warum diese Aktivitäten also nicht auch direkt als Plattform für das eigene Ticketing nutzen?!

Weltweite Einbindungen von facebook und CO. in die Ticketing-Branche zeigen, dass Ticketing zukünftig auf Social Media als Vertriebskanal kaum verzichten können wird und immer mehr Anbieter und Unternehmen dem Trend nachfolgen.

Die Ticketing-Plattform Fatsoma aus England geht dem facebook Trend etwas anders entgegen: sie integriert eine eigene “Social Community Funktion” für facebook, über die registrierte Nutzer nun Tickets auf ihren facebook Profilen empfehlen, verkaufen und damit Geld verdienen können. Mit dieser kostenfreien Applikation können Kunden Aufmerksamkeit für ihre Events durch Viral-Promotion erzeugen und gleichzeitig ihre Tickets vertreiben. Paul Stacey, Director of Fatsoma Ltd, sagt, “…we now have opened the door to social ticketing.”

Einen wieder anderen Weg des “Social Ticketings” geht die Web-Entwicklungsfirma Remsen Media, die kürzlich mit Twck.it (http://www.twck.it), das erste Social Music Ticketing Network im Internet startete, noch dazu gratis. Besucher der Seite mit facebook oder twitter Konto können dort nun mit der leistungsstarken Suchfunktion Tickets im Netz finden und ihre eigenen Tickets im Netz an andere Fans verkaufen.
Wer ein Ticket für ein Konzert in den USA sucht, kann den Künstlernamen, die Stadt oder die Konzerthalle eingeben und erhält Ergebnisse von Verkäufern, die ihre Tickets im Marktplatz von Twck.it oder bei facebook, twitter, eBay, Stubhub, Craigslist anbieten. Die Ergebnisse werden nach Preisen sortiert angezeigt, so dass der Interessent das günstigste Ticket in wenigen Sekunden auswählen und auch über seinen Social Network Account weiterempfehlen kann.

Die Wege und Maßnahmen, Ticketing mit dem aktuellen Social Media Trend zu verknüpfen, sind vielfältig. Entscheidend dabei ist, dass Social Media bzw. „Social Ticketing“ – in welcher Form und über welchen Social Web Kanal auch immer – eine zukunftsweisende Erweiterung für die gesamte Ticketing-Branche darstellt.

Social Media als Ticket-Vertriebsplattform

Dienstag, 26.Oktober 2010, 13:01
erstellt von Christina Finsel

Die Deutsche Bahn wagt neuen Vertriebskanal

Als Werbe- und Diskussionsplattform sind Facebook und CO. in der Ticketbranche mittlerweile durchaus alltäglich. Vor allem als Instrument des Viral- und Empfehlungsmarketings werden Social Media Plattformen häufig erfolgreich zur Bewerbung von Tickets und Veranstaltungen genutzt.

Dass diese Plattformen jedoch auch das Potential einer erfolgreichen Vertriebsplattform besitzen, zeigt nun die Deutsche Bahn AG. Im Rahmen ihrer „Chefticket“-Aktion nutzt sie das Facebook-Netzwerk als exklusiven Vertriebskanal und bietet dort vom 25.10. bis 07.11.2011 deutschlandweite zuggebundene Bahntickets zum Schnäppchenpreis an. Die einzige Einschränkung: der Ticketkauf ist nur für registrierte Facebook-User möglich.

Damit tut die Bahn einen ganz neuen Vertriebskanal auf, wurden doch bisher Sonderaktionen im Ticketverkauf entweder über die eigene Homepage oder über Vertriebspartnerschaften mit Handelsunternehmen abgewickelt. Nach Lidl, Tchibo und CO. stehen nun also Social Media Plattformen an erster Vertriebspartner-Front.

Facebook ist eben längst nicht nur ein Netzwerk zum Kontaktaustausch, sondern bietet sich zunehmend auch als Plattform für e-Commerce an. Nachdem hierzulande bislang eher kleinere Anbieter den Kanal auch als Shop nutzen, macht die Deutsche Bahn nun deutlich, dass Facebook durchaus auch massenmarkttauglich sein kann. Ein Aktionserfolg könnte also den Social-Commerce in Deutschland in ganz neue Richtungen lenken.

Was die Chancen für einen schnellen Ticket-Absatz angeht, sind diese bei der „Chefticket“-Aktion sicherlich nicht schlecht. Schließlich lässt sich der eigene Kauf bei Facebook ganz einfach an das gesamte eigene Netzwerk weiterverbreiten und sorgt somit für eine schnelle Verbreitung des Angebots.

Die mediale Resonanz ist zudem schon nach der ersten Woche enorm. Zwar dominieren dabei zurzeit Kritik und Spott, unter rein vertrieblichen Aspekten wird das Chefticket für die Bahn jedoch vermutlich dennoch ein Erfolg, der nicht zuletzt gerade durch diese mediale Aufmerksamkeit, positiv sowie auch negativ, zusätzlich verstärkt werden wird.

Von dieser Aktion dürfte gleichzeitig auch Facebook profitieren. Denn wer das Billigticket haben möchte, muss bei Facebook registriert sein. Zudem dürfte die Aktion das Potential von facebook als massenmarkttaugliche Ticketvertriebsplattform explizit und vor allem medienrelevant hervorheben.

evention – jetzt mit erweiterten Features und Editionen

Montag, 25.Oktober 2010, 11:09
erstellt von Christina Finsel

Die Eventsoftware evention, bereits bei zahlreichen namhaften Kunden erfolgreich als Event-und Ticketing-Lösung im Einsatz, präsentiert sich nun mit erweiterten Funktionen und Editionen.

Die Editionierung in evention Express, evention Standard und evention Enterprise ermöglicht nun eine professionelle und flexible Abwicklung Ihrer Eventprozesse für jeden Bedarf und jede Budgetstufe.

Dank des modularen Aufbaus, können Kunden ihre Software-Edition ab sofort, abhängig von ihrem verfügbaren Budget sowie den benötigten Funktionen, individuell auswählen.
Die zusätzlichen Funktionserweiterungen bieten zudem eine nun noch umfassendere und komfortablere Rundum-Organisation von Events in sämtlichen Bereichen.

Die Funktionen splitten sich auf in Teilnehmer- und Ressourcenmanagement , Personen-, Adress- und Kontingentverwaltung , Ticketing , Seating und Einlassmanagement , Event-Websites, Event-Kalender, Taskmanagement und Email-Kommunikation, Newsletter, Controlling, Reports und Statistiken , Compliance und Revisionssicherheit, Mandantenfähigkeit, Sicherheit und Datenschutz, Rechte- und Rollenmanagement, Daten Import/-Export, Usability, Customizing, Integration und Support.

Dank großer zufriedener Kunden zählt evention heute zu einer der führenden Software-Lösungen für elektronisches Eventmanagement und Ticketing.
Überzeugen auch Sie sich und vertrauen Sie in Ihrer Eventorganisation zukünftig auf evention!

Mehr Informationen zu evention sowie den erweiterten Features und Editionen finden Sie unter www.evention.eu.

Mehr Schutz beim Online-Kauf von Konzertkarten

Dienstag, 12.Oktober 2010, 16:08
erstellt von Christina Finsel

vzbv geht erfolgreich gegen Klauseln vor, die Verbraucher benachteiligen

Gegen verbraucherunfreundliche Vertragsklauseln von Ticketshops im Internet ist der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) vorgegangen. Im Rahmen des so genannten Internet-Sweep der Europäischen Union (EU) untersuchte er im Juni zwölf Webseiten von Konzertveranstaltern und -vermittlern. In elf Fällen leitete der vzbv Verfahren ein. Im Ergebnis müssen die Unternehmen zahlreiche Klauseln zum Vorteil der Verbraucher nachbessern.

Acht Firmen haben inzwischen Unterlassungserklärung abgegeben, in denen sie sich verpflichten, insgesamt 26 Klauseln nicht mehr zu verwenden. Diese hatten etwa beinhaltet, dass die Ticketanbieter keine Haftung für falsche Angaben auf ihren Internetseiten übernehmen. Andere schlossen die Rückgabe erworbener Tickets grundsätzlich aus. Weitere Klauseln räumten zwar den Verkäufern ein Rücktrittsrecht ein, nicht aber den Kunden. So stand es den Anbietern frei, vom Vertrag zurückzutreten, wenn der Kunde nicht binnen fünf Werktagen bezahlt hatte. Umgekehrt hatten die Käufer dieses Recht nicht, wenn sich die Zustellung der Tickets verzögerte. Außerdem beanstandete der vzbv eine Klausel mit einer zu kurzen Reklamationspflicht. Auch mit den gesetzlich erforderlichen Hinweisen zum Anbieter nahmen es einige nicht so genau. In zwei Fällen waren die E-Mail-Adresse oder das Impressum nicht oder kaum auffindbar.

In zwei Fällen hat der vzbv inzwischen Klage erhoben. Streitpunkt sind Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, bei denen es zum Beispiel um die Rückgabe oder Erstattung von Tickets geht.

Der Internet-Sweep vom 31.Mai bis 4. Juni 2010 ist eine europaweite Aktion, die in Deutschland vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in enger Zusammenarbeit mit dem vzbv und der Wettbewerbszentrale durchgeführt wurde. Der Sweep berücksichtigte relevante Webseiten, die Verbrauchern regelmäßig bei der Online-Suche angeboten werden.

(Quelle: www.vzbv.de)

Mobile Ticketing: Das Handy als mobiler Ticket-Schalter für den spontanen Karten-Kauf unterwegs

Montag, 27.September 2010, 16:11
erstellt von Christina Finsel

Die Nutzung des mobilen Internets nimmt stetig zu und stellt mittlerweile einen ernstzunehmenden Vertriebskanal dar. Auch für die Event- und Ticketing- Branche.

Mobile Ticketing ist eine neue Form des M-Commerce, die es den Kunden ermöglicht, jederzeit und überall Tickets zu kaufen, zu bestellen und zu erhalten. Mit Mobile Ticketing wird das Mobiltelefon zum Ticket und ermöglicht den Besuchern somit eine größtmögliche Flexibilität und Spontanität.

Von dieser Innovation profitiert natürlich nicht nur die Veranstaltungs-Branche in Form von Tickets für Konzerte, Musicals, Theaterveranstaltungen, Messen, Kongresse oder auch Unternehmensevents.
Auch als Fahrschein im öffentlichen Personenverkehr, als Reiseticket für Flüge, Eintrittskarte in Kinos, Fitnessstudios oder anderen Institutionen oder sogar als Parkticket sind Mobile Tickets mittlerweile immer weiter verbreitet.

Mit Blick auf die Veranstaltungsbranche bedeutet Mobile Ticketing einen zusätzlichen Absatzkanal, der neue Wege eröffnet und somit neue Kunden anspricht. Und auch die Nutzer selbst profitieren von der neuen Technologie: Ihnen wird mit Mobile Tickets eine bisher kaum vorstellbare Spontanität ermöglicht.

Eine spontane Entscheidung für ein Konzert- oder Theaterbesuch am Abend kann dank Mobile Ticketing nun schnell und unkompliziert von jedem Ort aus in die Tat umgesetzt werden. Die Tickets können ganz einfach online bei den jeweiligen Veranstaltern z.B. über ein Online-Buchungssystem erworben werden. Im Anschluss wird ein mit einem Code versehenes elektronisches Ticket direkt über SMS an den Kunden geschickt. Dieser Code wird am Einlasspunkt vom Display eines Lesegeräts eingescannt, welches via NFC-Technologie (Near Field Communication) mit dem Handy kommuniziert, den angezeigten SMS-Code decodiert, validiert und entwertet.

Der nächste Schritt in der Entwicklung des Kartenvorverkaufs ist somit erreicht: gedruckte Tickets werden mehr und mehr durch elektronische ersetzt. Und das Handy als ständiger Begleiter ist hierfür natürlich mehr als nur prädestiniert.
Große Ticketing-Anbieter, wie z.B. CTS EVENTIM haben die Relevanz von Mobile Tickets schon lange erkannt und diese bereits seit meheren Jahren zu einem festen Bestandteil ihres Vertriebs gemacht. Aber auch kleine Ticket-Börsen ziehen mehr und mehr nach.
Somit gehören Warteschlangen beim Kauf eines Tickets bald endlich der Vergangenheit an.

RFID im Kampf gegen Ticketfälschung

Dienstag, 24.August 2010, 16:58
erstellt von Christina Finsel

Im Bereich Ticketing spielt stets auch der Aspekt der Fälschungssicherheit eine Rolle, denn: nicht nur in den USA, sondern auch hierzulande entwickelt sich das Fälschen von Tickets zu einem akuten Problem.

Innovative Drucktechniken und Ticket-Technologien machen es Fälschern jedoch zunehmend schwerer schnell, einfach und günstig Tickets in guter Qualität herzustellen. Besonders die moderne RFID (Radio Frequency Identification) Technologie macht Tickets zunehmend fälschungssicherer: Ein zwischen zwei dünnen Papierlagen eingebetteter Transponder wird von einem Lesegerät erkannt und identifiziert das Ticket eindeutig und verdrängt damit mehr und mehr den bisher weit verbreiteten Barcode.

Spätestens seit der Fußball-WM in Deutschland ist der Nutzen von RFID-Tickets im Sport- und Eventbereich unbestritten: sichere und komfortable Zutrittskontrolle, Speichermöglichkeit von Daten, hohe Fälschungssicherheit, Verhinderung von Schwarzmarkthandel. Ob im Fußballstadion oder in der Konzertarena: RFID-Tickets öffnen die Tür in ein neues Zeitalter des Einlassmanagements und werden von Veranstaltern mittlerweile schon als wichtiger Baustein im Portfolio von Sicherheitsmerkmalen betrachtet.

RFID-Labels enthalten einfache Speicherchips und Transponder, die in der Nähe eines entsprechenden Lesegerätes von diesem mit Strom versorgt werden und diesem berührungslos die auf dem Chip gespeicherten Daten übermitteln.
Gleichzeitig können die Tickets alle Sicherheitsmerkmale von konventionellen Tickets aufweisen. Dies können Hologramme, Sicherheitsfarben oder digitale Sicherheitsmerkmale sein.

Ebenso können RFID Tickets in gleicher Weise bedruckt werden wie herkömmliche Papiertickets. Somit ist auch eine nachträgliche Personalisierung in gewohnter Weise möglich. Und auch die äußere Form eines RFID-Tickets ist individuell wählbar. Vom Standard-Ticket bis hin zu Schlüsselanhängern, Coins mit Armband oder anderen individuellen Konfigurationen ist die moderne RFID-Technologie als Eintrittskarte verfügbar.

Durch die Verbindung von personalisierten RFID-Labels und elektronischer Zugangstechnik können Ticketfälschungen somit deutlich erschwert werden. Gleichzeitig kann sichergestellt werden, dass nur berechtigte Personen Zutritt zur Veranstaltung erhalten. Das System soll den bekannten Schwarzhandel mit Eintrittskarten somit zunehmend unterbinden.

Online-Umfrage zur Internetnutzung in der Eventbranche

Dienstag, 10.August 2010, 17:36
erstellt von Christina Finsel

Quelle: www.eveos.de

Auch für die Eventbranche nimmt die Bedeutung und Nutzung von Internetdiensten stetig zu. Ob zur Herstellung von Kontakten, für den Vertrieb oder zur Kundenpflege – die Nachfrage und nicht zuletzt der Druck Online-Marketing und Social Media auch bei Events einzusetzen steigen. Eine Anfang 2010 abgeschlossene und von eveos.de durchgeführte Online-Umfrage hatte genau dieses Thema zum Inhalt.

Positive Grundhaltung vs. tatsächliche Nutzung
In den Ergebnissen der Befragung wird eine prinzipiell positive Grundhaltung gegenüber Internetangeboten deutlich. 86% der Befragten sind bereits mit einer Website präsent und 77% empfinden spezielle Internetplattformen für die Branche als “sehr wichtig” und “wichtig”. Die Absicht verstärkt im Internet zu werben wird ebenfalls von insgesamt 46% bestätigt.

Interessant ist jedoch, dass sich auch deutliche Unterschiede zwischen der empfundenen Wichtigkeit des Internets und der tatsächlichen Nutzung innerhalb der Antworten finden lassen. So stehen neben den zuvor genannten 46%, die beabsichtigen vermehrt im Internet zu werben, nur 28%, die tatsächlich regelmäßig im Internet werben. Auch empfinden insgesamt 77% fachspezifische Internetplattformen als “sehr wichtig” und “wichtig”. Allerdings geben nur 46% an solche Internetplattformen regelmäßig zu nutzen.

Das persönliche Netzwerk ist das wichtigste Werkzeug
Trotz der hohen empfundenen Wichtigkeit von Internetplattformen, steht das Internet auch als Informationsquelle und Austauschmedium eher im Hintergrund. Aktuelle Informationen werden von 26% aus dem persönlichen Netzwerk und von 23% aus Zeitungen/Zeitschriften gezogen. Erst an dritter und vierte Stelle folgen Internetsuchmaschinen (18%) und Onlineangebote von Zeitschriften (11%). Der Austausch findet ebenfalls zu 35% im persönlichen Netzwerk und zu 25% bei persönlichen Treffen statt. Internetportale werden von nur 20% zum Austausch genutzt.

Blogs und Web 2.0 interessieren weniger
Überraschend ist auch, dass trotz der aktuellen Web 2.0 Entwicklungen weitere Internetpräsenzen von Dienstleistungsanbietern wie beispielsweise Blogs und twitter-Accounts von nur 6% als interessant empfunden werden. Die Mehrheit bevorzugt mit 24% die “Adresse” und “Kontaktmöglichkeiten” als wichtigste Informationen über den Anbieter.

Empfundene Mängel des Onlineangebots
Im Allgemeinen wird das derzeitige Internetangebot im Eventmanagement mit einer Mehrheit von 38% als “ausreichend” empfunden. Kritisiert werden ein Mangel an verbindenden Plattformen zwischen Dienstleistern und Auftraggebern (23%), das Fehlen von Plattformen auf denen man nach Angeboten suchen kann (19%) und auch professionelles Auftreten bezüglich Layout und Design (15%).

Schlussfolgerung
Schlussfolgernd aus den Ergebnissen, lässt sich eine Diskrepanz zwischen der positiven Einstellung gegenüber Internetangeboten und der tatsächlichen Nutzung im Eventmanagement finden. Die Mehrheit bestätigt innerhalb dieser nicht repräsentativen Befragung die Wichtigkeit, auch die Absicht Internetdienste zu nutzen und kann wahrgenommene Mängel benennen, nimmt Angebote aber tendenziell verhalten war. Besonders das persönliche Netzwerk und persönliche Treffen sind im Eventmanagement nach wie vor die wichtigsten Werkzeuge.

Erstaunlich ist die verhaltene Internetnutzung aber besonders vor dem Hintergrund, dass die Umfrage nur im Internet durchgeführt wurde. Somit hat sie mehrheitlich bereits im Internet aktive Teilnehmer erreicht. Eine Befragung über internetbasierte Kontaktmöglichkeiten hinaus, würde das Ergebnis wahrscheinlich noch signifikant verstärken.

Unbeantwortet und fast noch interessanter bleibt in diesem Zusammenhang jedoch die Frage nach dem Warum!