Archiv für Kategorie ‘Trends & Innovationen’

Innovativer Mehrwert dank QR Code: Kreativer Fortschritt in der Geschichte des Papiertickets

Donnerstag, 13.Januar 2011, 15:35
erstellt von Christina Finsel

Dass die QR Code Technologie als ein aktueller Trend im Bereich des Mobile Ticketing betrachtet wird, ist in der Ticketing Branche bereits weitläufig bekannt. Über die Potenziale und Vorteile, die ein solches Mobile Ticketing mit sich bringt, haben wir bereits in unserem Artikel „Mobile Ticketing: Das Handy als mobiler Ticket-Schalter für den spontanen Karten-Kauf unterwegs“ berichtet.

QR Codes bieten jedoch noch zahlreiche andere Möglichkeiten die Ticketing Branche mit kostengünstigen und vor allem kreativen Mehrwertdiensten zu bereichern. Die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten werden zwar gerade erst langsam am Markt entdeckt, beinhalten dafür aber schon jetzt ein erfolgreiches Trend-Potenzial für die Marketing-Zukunft der Ticketing- und Eventbranche.

Trotz zunehmender Verbreitung und Weiterentwicklung des Mobile Tickets, werden auch klassische Papiertickets, insbesondere in bestimmten Event-Kategorien, nach wie vor ihre Relevanz beibehalten. Der QR Code bietet nun eine einfache sowie kostengünstige Lösung, das klassische Papierticket mit unzähligen Mehrwert-Möglichkeiten auf innovative und kreative Weise aufzuwerten.

Als quadratischer Code, aufgedruckt auf das normale Eintrittsticket, bietet er dem Kunden die Möglichkeit, durch Einscannen mit dem Mobiltelefon, zahlreiche vom Veranstalter – über eine im Hintergrund des QR Codes programmierte mobile HTML5 Seite – hinterlegte Dienste zu nutzen: von Programminformationen der Veranstaltung, Anfahrts- und Lageplänen des Eventgeländes, Ausstellerlisten oder Messeübersichten, über Gewinnspiele oder Rabattcoupons von Kooperationspartnern bis hin zu diversen Web 2.0 Plugins wie z.B. dem „Facebook Like-Button“ oder der „Foursquare Check-In Funktion“. Die Möglichkeiten der zu integrierenden Inhalte sind dabei nahezu unendlich. So wäre, z.B. im Rahmen von Konzerttickets, auch eine Einbindung eines Online-Direktverkaufs, z.B. von Alben oder einzelnen Songs, über die im QR Code hinterlegte Microsite denkbar.

Der Vorteil dieser Mehrwertdienste:
Man benötigt nur ein kleines Feld auf dem ohnehin zu produzierenden Veranstaltungsticket und erweitert somit den Mehrwert der Kunden um zahlreiche Inhalte und Aktionen, mithilfe einer innovativen, fortschrittlichen und Zukunftstrend versprechenden Methode. So kann auch das bisherige Papierticket auf vergleichsweise kostengünstige und „platzsparende“ Weise dem Trend der mobilen Apps folgen und somit für einen kreativen Fortschritt in der Geschichte des Papiertickets sorgen.

Beispiele für die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten im Bereich des Ticketings finden sich derzeit noch wenige, da sich die Methode erst aktuell am Markt durchzusetzen versucht. Der Service QR Stories stellt dabei ein deutsches Beispiel der Anbieter dar, die sich der Thematik bereits gezielt widmen und sich zum Ziel gesetzt haben, Unternehmen für diese neue Art des Ticket-Marketings zu mobilisieren und den potentiellen Erfolg von QR Codes auch für die Ticketing-Branche zu realisieren.

Wir sind gespannt, wie sich dieser Fortschritt auf die Ticketing-Branche und vor allem auf die Zukunft des klassischen Papiertickets auswirkt…

Zukunftstrend “Social Ticketing”

Montag, 22.November 2010, 18:04
erstellt von Christina Finsel

Dass der Ticketvertrieb weltweit mit Social Media einen neuen Kanal gefunden hat, zeigt nicht zuletzt die aktuelle “Chef-Ticket” Aktion der Deutschen Bahn AG (s. Artikel vom 26.10.2010 ), die durchaus hohe Zugriffszahlen verzeichnen konnte und für die bereits eine Fortsetzung angekündigt wurde.
Zahlreiche andere Unternehmen haben das Potenzial des Social Webs für die Ticketing-Branche ebenfalls erkannt und haben dort bereits seit längerem ihr eigenes Ticketing platziert.

So hat z.B. auch der amerikanische Disney-Konzern bereits erfolgreiche Testläufe für den „Disney Ticket Together“-Service, den Direktverkauf von Kinotickets via facebook, durchgeführt und will das Angebot zeitnah entsprechend ausweiten. Die im Rahmen der Testläufe gelieferten Ergebnissen seien erstaunlich und der neue Vertriebsweg über Social Media Kanäle zukunftsweisend für die Filmbranche, meldet der Disney-Konzern.
Auch das Reiseportal tripado.de oder die US-amerikanische Fluggesellschaft Delta verkaufen ihre Flugtickets schon seit längerer Zeit erfolgreich über die Social Community facebook, ebenso wie viele andere Unternehmen auch.

Und auch facebook selbst hat das Potenzial von Ticketing erkannt. So kann man unter http://www.fbticketing.com/ eine standardisierte Ticketing-Applikation für die eigene facebook Seite einrichten und damit ganz einfach am Social Media Ticketing-Trend teilnehmen und seine Tickets dort vermarkten und auch vertreiben.

Der Vorteil des Ticketvertriebs über Social Media Kanäle liegt dabei ganz klar in der automatischen medialen Verbreitung. Verbreitet man die Nachricht des eigenen Ticket-Kaufs unter seinen Kontakten, verbreitet sich somit auch das Angebot laufend schnell und vor allem automatisch und kostenfrei.
Zudem spielen sich Kundendialog und Marketing immer mehr auf solchen Social Plattformen und Communities ab, so dass Unternehmen, Veranstalter und Ticketanbieter dort generell aktiv sein müssen, um dem Zeittrend standzuhalten. Warum diese Aktivitäten also nicht auch direkt als Plattform für das eigene Ticketing nutzen?!

Weltweite Einbindungen von facebook und CO. in die Ticketing-Branche zeigen, dass Ticketing zukünftig auf Social Media als Vertriebskanal kaum verzichten können wird und immer mehr Anbieter und Unternehmen dem Trend nachfolgen.

Die Ticketing-Plattform Fatsoma aus England geht dem facebook Trend etwas anders entgegen: sie integriert eine eigene “Social Community Funktion” für facebook, über die registrierte Nutzer nun Tickets auf ihren facebook Profilen empfehlen, verkaufen und damit Geld verdienen können. Mit dieser kostenfreien Applikation können Kunden Aufmerksamkeit für ihre Events durch Viral-Promotion erzeugen und gleichzeitig ihre Tickets vertreiben. Paul Stacey, Director of Fatsoma Ltd, sagt, “…we now have opened the door to social ticketing.”

Einen wieder anderen Weg des “Social Ticketings” geht die Web-Entwicklungsfirma Remsen Media, die kürzlich mit Twck.it (http://www.twck.it), das erste Social Music Ticketing Network im Internet startete, noch dazu gratis. Besucher der Seite mit facebook oder twitter Konto können dort nun mit der leistungsstarken Suchfunktion Tickets im Netz finden und ihre eigenen Tickets im Netz an andere Fans verkaufen.
Wer ein Ticket für ein Konzert in den USA sucht, kann den Künstlernamen, die Stadt oder die Konzerthalle eingeben und erhält Ergebnisse von Verkäufern, die ihre Tickets im Marktplatz von Twck.it oder bei facebook, twitter, eBay, Stubhub, Craigslist anbieten. Die Ergebnisse werden nach Preisen sortiert angezeigt, so dass der Interessent das günstigste Ticket in wenigen Sekunden auswählen und auch über seinen Social Network Account weiterempfehlen kann.

Die Wege und Maßnahmen, Ticketing mit dem aktuellen Social Media Trend zu verknüpfen, sind vielfältig. Entscheidend dabei ist, dass Social Media bzw. „Social Ticketing“ – in welcher Form und über welchen Social Web Kanal auch immer – eine zukunftsweisende Erweiterung für die gesamte Ticketing-Branche darstellt.

Social Media als Ticket-Vertriebsplattform

Dienstag, 26.Oktober 2010, 13:01
erstellt von Christina Finsel

Die Deutsche Bahn wagt neuen Vertriebskanal

Als Werbe- und Diskussionsplattform sind Facebook und CO. in der Ticketbranche mittlerweile durchaus alltäglich. Vor allem als Instrument des Viral- und Empfehlungsmarketings werden Social Media Plattformen häufig erfolgreich zur Bewerbung von Tickets und Veranstaltungen genutzt.

Dass diese Plattformen jedoch auch das Potential einer erfolgreichen Vertriebsplattform besitzen, zeigt nun die Deutsche Bahn AG. Im Rahmen ihrer „Chefticket“-Aktion nutzt sie das Facebook-Netzwerk als exklusiven Vertriebskanal und bietet dort vom 25.10. bis 07.11.2011 deutschlandweite zuggebundene Bahntickets zum Schnäppchenpreis an. Die einzige Einschränkung: der Ticketkauf ist nur für registrierte Facebook-User möglich.

Damit tut die Bahn einen ganz neuen Vertriebskanal auf, wurden doch bisher Sonderaktionen im Ticketverkauf entweder über die eigene Homepage oder über Vertriebspartnerschaften mit Handelsunternehmen abgewickelt. Nach Lidl, Tchibo und CO. stehen nun also Social Media Plattformen an erster Vertriebspartner-Front.

Facebook ist eben längst nicht nur ein Netzwerk zum Kontaktaustausch, sondern bietet sich zunehmend auch als Plattform für e-Commerce an. Nachdem hierzulande bislang eher kleinere Anbieter den Kanal auch als Shop nutzen, macht die Deutsche Bahn nun deutlich, dass Facebook durchaus auch massenmarkttauglich sein kann. Ein Aktionserfolg könnte also den Social-Commerce in Deutschland in ganz neue Richtungen lenken.

Was die Chancen für einen schnellen Ticket-Absatz angeht, sind diese bei der „Chefticket“-Aktion sicherlich nicht schlecht. Schließlich lässt sich der eigene Kauf bei Facebook ganz einfach an das gesamte eigene Netzwerk weiterverbreiten und sorgt somit für eine schnelle Verbreitung des Angebots.

Die mediale Resonanz ist zudem schon nach der ersten Woche enorm. Zwar dominieren dabei zurzeit Kritik und Spott, unter rein vertrieblichen Aspekten wird das Chefticket für die Bahn jedoch vermutlich dennoch ein Erfolg, der nicht zuletzt gerade durch diese mediale Aufmerksamkeit, positiv sowie auch negativ, zusätzlich verstärkt werden wird.

Von dieser Aktion dürfte gleichzeitig auch Facebook profitieren. Denn wer das Billigticket haben möchte, muss bei Facebook registriert sein. Zudem dürfte die Aktion das Potential von facebook als massenmarkttaugliche Ticketvertriebsplattform explizit und vor allem medienrelevant hervorheben.

Mobile Ticketing: Das Handy als mobiler Ticket-Schalter für den spontanen Karten-Kauf unterwegs

Montag, 27.September 2010, 16:11
erstellt von Christina Finsel

Die Nutzung des mobilen Internets nimmt stetig zu und stellt mittlerweile einen ernstzunehmenden Vertriebskanal dar. Auch für die Event- und Ticketing- Branche.

Mobile Ticketing ist eine neue Form des M-Commerce, die es den Kunden ermöglicht, jederzeit und überall Tickets zu kaufen, zu bestellen und zu erhalten. Mit Mobile Ticketing wird das Mobiltelefon zum Ticket und ermöglicht den Besuchern somit eine größtmögliche Flexibilität und Spontanität.

Von dieser Innovation profitiert natürlich nicht nur die Veranstaltungs-Branche in Form von Tickets für Konzerte, Musicals, Theaterveranstaltungen, Messen, Kongresse oder auch Unternehmensevents.
Auch als Fahrschein im öffentlichen Personenverkehr, als Reiseticket für Flüge, Eintrittskarte in Kinos, Fitnessstudios oder anderen Institutionen oder sogar als Parkticket sind Mobile Tickets mittlerweile immer weiter verbreitet.

Mit Blick auf die Veranstaltungsbranche bedeutet Mobile Ticketing einen zusätzlichen Absatzkanal, der neue Wege eröffnet und somit neue Kunden anspricht. Und auch die Nutzer selbst profitieren von der neuen Technologie: Ihnen wird mit Mobile Tickets eine bisher kaum vorstellbare Spontanität ermöglicht.

Eine spontane Entscheidung für ein Konzert- oder Theaterbesuch am Abend kann dank Mobile Ticketing nun schnell und unkompliziert von jedem Ort aus in die Tat umgesetzt werden. Die Tickets können ganz einfach online bei den jeweiligen Veranstaltern z.B. über ein Online-Buchungssystem erworben werden. Im Anschluss wird ein mit einem Code versehenes elektronisches Ticket direkt über SMS an den Kunden geschickt. Dieser Code wird am Einlasspunkt vom Display eines Lesegeräts eingescannt, welches via NFC-Technologie (Near Field Communication) mit dem Handy kommuniziert, den angezeigten SMS-Code decodiert, validiert und entwertet.

Der nächste Schritt in der Entwicklung des Kartenvorverkaufs ist somit erreicht: gedruckte Tickets werden mehr und mehr durch elektronische ersetzt. Und das Handy als ständiger Begleiter ist hierfür natürlich mehr als nur prädestiniert.
Große Ticketing-Anbieter, wie z.B. CTS EVENTIM haben die Relevanz von Mobile Tickets schon lange erkannt und diese bereits seit meheren Jahren zu einem festen Bestandteil ihres Vertriebs gemacht. Aber auch kleine Ticket-Börsen ziehen mehr und mehr nach.
Somit gehören Warteschlangen beim Kauf eines Tickets bald endlich der Vergangenheit an.