Artikel für Tag ‘Eventmanagement’

Compliance-Sicherheit im Event- und Ticketmanagement dank modernster Softwarelösung

Mittwoch, 29.Juni 2011, 15:23
erstellt von Christina Finsel

Artikel erschienen in der Eventfachzeitschrift mep, Ausgabe 01/2011.

Die bisher ungeklärte Rechtsproblematik im Rahmen der Ticketallokation stellt Eventverantwortliche in Unternehmen oft vor prekäre Entscheidungen. Darf ein Veranstaltungsticket nun im Rahmen eines Incentives verschenkt werden oder beginnt damit bereits der Verdacht von geschäftlicher Korruption? Die Eventsoftware evention® des Bonner IT-Unternehmens NEXCOM IT-Services GmbH sorgt mit einem ausgereiften Kontrollsystem zur Einhaltung von Compliance-Richtlinien für Transparenz und Rechtssicherheit in allen Event- und Ticketing-Prozessen.

Insbesondere im Bereich des Event- und Sportsponsorings haben sich Ticketing und Hospitality-Management zum festen Bestandteil einer Marketingstrategie zur Pflege wichtiger Kunden und anderer Multiplikatoren entwickelt. Inhalt sind meist Einladungen von Kunden oder Repräsentanten zu attraktiven Sport- und Kulturereignissen, um so mit ihnen ins Gespräch zu kommen.
Dass hinter einer solchen Einladung jedoch auch korruptionsrelevante Sachverhalte im Sinne der §§ 299, 331 ff StGB stehen können, die Eventbetroffene schnell in prekäre Lagen bringen können, zeigt die Tatsache, dass Betroffene gerade in der jüngeren Vergangenheit mehrfach in den Untersuchungsfokus der deutschen Strafverfolgungsbehörden geraten sind. Neben den Risiken hoher Geld- oder sogar Haftstrafen ist in jedem Fall auch ein enormer Imageschaden Folge eines solchen Verdachts.

Die genaue Rechtslage ist nach wie vor ungeklärt und das verursachte Maß an Rechtsunsicherheit bei Unternehmen im Umgang mit solchen Einladungen hoch.
Was ist erlaubt, um Kunden zu betreuen? Wo enden Incentives bzw. wo beginnt der Verdacht von Korruption im geschäftlichen Verkehr?
Es gibt bislang kaum verbindliche Hinweise, die eine sichere Abgrenzung zwischen rechtmäßiger Kommunikation und Kundenpflege einerseits und strafrechtlich möglicherweise relevantem Verhalten andererseits erlauben. Weder Gesetzeslage noch Rechtsprechung bietet Hilfestellung und Kriterien zur Bewertung entsprechender Sachverhalte existieren nicht.

Die ungeklärte Rechtsproblematik beeinflusst nach einer von der Sponsorenvereinigung “S 20 – The Sponsors‘ Voice” beauftragten Studie 40 Prozent der Unternehmen bei ihrer Einladungspraxis von Geschäftskunden. Gleichzeitig erhalten die Unternehmen eine Vielzahl an Absagen, da auch Eingeladene rechtliche Folgen scheuen.

Rechtlich kritisch sind dabei insbesondere Zuwendungen zu Amtsträgern, die in dienstlichem Bezug zum Einladenden stehen oder zu Kunden und Vertriebspartnern, die das Marktübliche überschreiten. Einladungen in VIP-Lounges von Bundesligavereinen, die üblicherweise pro Spiel mehrere hundert Euro kosten, überschreiten diesen Rahmen zweifelsfrei.

Aber nicht nur das Einladen selbst bewegt sich rechtlich auf dünnem Eis. Auch die Annahme einer Eintrittskarte kann eine erhebliche Pflichtverletzung darstellen. So zum Beispiel wenn der Prokurist eines großen Einzelhandelsunternehmens vom Sponsor der Sportveranstaltung kostenlose Eintrittskarten annimmt, mit der Intention, dafür in Zukunft die Produkte des Sponsors, zu Lasten von Mitbewerbern, zu bevorzugen.

Die ungeklärte rechtliche Situation macht es Unternehmen also schwer, Einladungen auszusprechen oder anzunehmen, was dazu führt, dass Sponsorentickets, aus allgemeiner Unsicherheit vor potentiellen rechtlichen Folgen, nicht selten eher verfallen, anstatt als Incentive zu dienen. Und die Leidtragenden sind dabei meist die Eventverantwortlichen der Unternehmen, die eine solche Ticketallokation in der Regel verantworten und die sich für jede Ticketzuweisung erneut in Rücksprache mit der Rechts- oder Compliance-Abteilung absichern müssen.

Erfolgreiches Ticketing und Hospitality hängt also davon ab, wie man Einladenden sowie Eingeladenen vor solchen rechtlichen Unklarheiten und Imageschäden schützt. Und das bereits vor Ausführung der Zuwendung.
Um das zu gewährleisten, sind Hospitality- & Ticketing-Maßnahmen in ein bereits bestehendes oder neu zu entwickelndes Compliance-Programm einzubetten. Das Compliance-Programm hat dabei sowohl die Aufstellung allgemeinverbindlicher Regelungen als auch die Schaffung angemessener Kontrollen zu enthalten.
Ein systematisches Compliance-Programm und die mit ihm geschaffene Transparenz können somit maßgeblich dazu beitragen, dass die Vorteile von Hospitality für Sponsor, Veranstalter und Gäste erhalten bleiben.

Elektronisch-gestützte Event- und Ticketing-Lösungen, wie z.B. die von der Firma NEXCOM IT-Services GmbH entwickelte Eventsoftware evention®, sorgen dafür, dass die entwickelten Compliance-Vorgaben den Verantwortlichen in sämtlichen Eventprozessen präsent sind.
Gemeinsam mit den Event- und Compliance-Verantwortlichen werden Compliance-Richtlinien im Bezug auf die individuellen Event- und Ticketing-Prozesse erarbeitet und in einem ausgereiften Kontrollsystem im Rahmen der Software hinterlegt. Durch diese durchgängige geschaffene Transparenz wird betroffenen Mitarbeitern und Entscheidern in jedem Prozess bewusst vor Augen führt, ob sie gerade Compliance-konform agieren oder nicht.

Dafür werden sowohl die Daten der jeweiligen Gäste – Einladender als auch Eingeladener – als auch die Begründung, wer vor welchem Hintergrund Tickets für eine Veranstaltung erhält, elektronisch erfasst. Sobald eine registrierte Ticketallokation nicht konform den hinterlegten Compliance-Richtlinien erfolgt, weist die Software auf diese Tatsache hin und erfordert, für eine dennoch gewollte Weiterausführung des Prozesses, die manuelle Bestätigung des verantwortlichen Mitarbeiters.

Nationale sowie internationale Großkunden vertrauen in ihren Event- und Ticketingprozessen bereits langjährig auf die elektronische Eventlösung des Bonner IT Unternehmens, um Transparenz und Rechtssicherheit in Ihren Event-Prozessen zu gewährleisten. So wurden bereits verschiedenste Compliance-Richtlinien im Rahmen der Software implementiert, die nun u.a. bei zahlreichen nationalen und internationalen Großveranstaltungen, wie z.B. diversen Fußball Bundesliga Veranstaltungen, die Ticketallokation im Rahmen verschiedener Sponsoren steuern.

Neben dem automatisierten Compliance-Kontrollsystem bietet evention® eine umfangreiche Palette von Werkzeugen für ein effiziente Eventmanagement: von leistungsfähigen Tools für Teilnehmerverwaltung und Ticketmanagement, über Reports und Statistiken für Revision und Controlling bis hin zu Rechte- und Rollenmanagement oder Datenschutz.

RFID im Kampf gegen Ticketfälschung

Dienstag, 24.August 2010, 16:58
erstellt von Christina Finsel

Im Bereich Ticketing spielt stets auch der Aspekt der Fälschungssicherheit eine Rolle, denn: nicht nur in den USA, sondern auch hierzulande entwickelt sich das Fälschen von Tickets zu einem akuten Problem.

Innovative Drucktechniken und Ticket-Technologien machen es Fälschern jedoch zunehmend schwerer schnell, einfach und günstig Tickets in guter Qualität herzustellen. Besonders die moderne RFID (Radio Frequency Identification) Technologie macht Tickets zunehmend fälschungssicherer: Ein zwischen zwei dünnen Papierlagen eingebetteter Transponder wird von einem Lesegerät erkannt und identifiziert das Ticket eindeutig und verdrängt damit mehr und mehr den bisher weit verbreiteten Barcode.

Spätestens seit der Fußball-WM in Deutschland ist der Nutzen von RFID-Tickets im Sport- und Eventbereich unbestritten: sichere und komfortable Zutrittskontrolle, Speichermöglichkeit von Daten, hohe Fälschungssicherheit, Verhinderung von Schwarzmarkthandel. Ob im Fußballstadion oder in der Konzertarena: RFID-Tickets öffnen die Tür in ein neues Zeitalter des Einlassmanagements und werden von Veranstaltern mittlerweile schon als wichtiger Baustein im Portfolio von Sicherheitsmerkmalen betrachtet.

RFID-Labels enthalten einfache Speicherchips und Transponder, die in der Nähe eines entsprechenden Lesegerätes von diesem mit Strom versorgt werden und diesem berührungslos die auf dem Chip gespeicherten Daten übermitteln.
Gleichzeitig können die Tickets alle Sicherheitsmerkmale von konventionellen Tickets aufweisen. Dies können Hologramme, Sicherheitsfarben oder digitale Sicherheitsmerkmale sein.

Ebenso können RFID Tickets in gleicher Weise bedruckt werden wie herkömmliche Papiertickets. Somit ist auch eine nachträgliche Personalisierung in gewohnter Weise möglich. Und auch die äußere Form eines RFID-Tickets ist individuell wählbar. Vom Standard-Ticket bis hin zu Schlüsselanhängern, Coins mit Armband oder anderen individuellen Konfigurationen ist die moderne RFID-Technologie als Eintrittskarte verfügbar.

Durch die Verbindung von personalisierten RFID-Labels und elektronischer Zugangstechnik können Ticketfälschungen somit deutlich erschwert werden. Gleichzeitig kann sichergestellt werden, dass nur berechtigte Personen Zutritt zur Veranstaltung erhalten. Das System soll den bekannten Schwarzhandel mit Eintrittskarten somit zunehmend unterbinden.

Online-Umfrage zur Internetnutzung in der Eventbranche

Dienstag, 10.August 2010, 17:36
erstellt von Christina Finsel

Quelle: www.eveos.de

Auch für die Eventbranche nimmt die Bedeutung und Nutzung von Internetdiensten stetig zu. Ob zur Herstellung von Kontakten, für den Vertrieb oder zur Kundenpflege – die Nachfrage und nicht zuletzt der Druck Online-Marketing und Social Media auch bei Events einzusetzen steigen. Eine Anfang 2010 abgeschlossene und von eveos.de durchgeführte Online-Umfrage hatte genau dieses Thema zum Inhalt.

Positive Grundhaltung vs. tatsächliche Nutzung
In den Ergebnissen der Befragung wird eine prinzipiell positive Grundhaltung gegenüber Internetangeboten deutlich. 86% der Befragten sind bereits mit einer Website präsent und 77% empfinden spezielle Internetplattformen für die Branche als “sehr wichtig” und “wichtig”. Die Absicht verstärkt im Internet zu werben wird ebenfalls von insgesamt 46% bestätigt.

Interessant ist jedoch, dass sich auch deutliche Unterschiede zwischen der empfundenen Wichtigkeit des Internets und der tatsächlichen Nutzung innerhalb der Antworten finden lassen. So stehen neben den zuvor genannten 46%, die beabsichtigen vermehrt im Internet zu werben, nur 28%, die tatsächlich regelmäßig im Internet werben. Auch empfinden insgesamt 77% fachspezifische Internetplattformen als “sehr wichtig” und “wichtig”. Allerdings geben nur 46% an solche Internetplattformen regelmäßig zu nutzen.

Das persönliche Netzwerk ist das wichtigste Werkzeug
Trotz der hohen empfundenen Wichtigkeit von Internetplattformen, steht das Internet auch als Informationsquelle und Austauschmedium eher im Hintergrund. Aktuelle Informationen werden von 26% aus dem persönlichen Netzwerk und von 23% aus Zeitungen/Zeitschriften gezogen. Erst an dritter und vierte Stelle folgen Internetsuchmaschinen (18%) und Onlineangebote von Zeitschriften (11%). Der Austausch findet ebenfalls zu 35% im persönlichen Netzwerk und zu 25% bei persönlichen Treffen statt. Internetportale werden von nur 20% zum Austausch genutzt.

Blogs und Web 2.0 interessieren weniger
Überraschend ist auch, dass trotz der aktuellen Web 2.0 Entwicklungen weitere Internetpräsenzen von Dienstleistungsanbietern wie beispielsweise Blogs und twitter-Accounts von nur 6% als interessant empfunden werden. Die Mehrheit bevorzugt mit 24% die “Adresse” und “Kontaktmöglichkeiten” als wichtigste Informationen über den Anbieter.

Empfundene Mängel des Onlineangebots
Im Allgemeinen wird das derzeitige Internetangebot im Eventmanagement mit einer Mehrheit von 38% als “ausreichend” empfunden. Kritisiert werden ein Mangel an verbindenden Plattformen zwischen Dienstleistern und Auftraggebern (23%), das Fehlen von Plattformen auf denen man nach Angeboten suchen kann (19%) und auch professionelles Auftreten bezüglich Layout und Design (15%).

Schlussfolgerung
Schlussfolgernd aus den Ergebnissen, lässt sich eine Diskrepanz zwischen der positiven Einstellung gegenüber Internetangeboten und der tatsächlichen Nutzung im Eventmanagement finden. Die Mehrheit bestätigt innerhalb dieser nicht repräsentativen Befragung die Wichtigkeit, auch die Absicht Internetdienste zu nutzen und kann wahrgenommene Mängel benennen, nimmt Angebote aber tendenziell verhalten war. Besonders das persönliche Netzwerk und persönliche Treffen sind im Eventmanagement nach wie vor die wichtigsten Werkzeuge.

Erstaunlich ist die verhaltene Internetnutzung aber besonders vor dem Hintergrund, dass die Umfrage nur im Internet durchgeführt wurde. Somit hat sie mehrheitlich bereits im Internet aktive Teilnehmer erreicht. Eine Befragung über internetbasierte Kontaktmöglichkeiten hinaus, würde das Ergebnis wahrscheinlich noch signifikant verstärken.

Unbeantwortet und fast noch interessanter bleibt in diesem Zusammenhang jedoch die Frage nach dem Warum!

Veranstaltungshinweis: SPONSORS Sports Venue Summit

Mittwoch, 4.August 2010, 15:14
erstellt von Christina Finsel

01. – 02. September 2010
4. SPONSORS Sports Venue Summit

Allianz Arena München

Wo über die bedeutendsten Themen der Sport- und Veranstaltungsstättenindustrie diskutiert wird, treffen sich die Menschen, die gewichtige Entscheidungen fällen, Aufträge vergeben und die Branche lenken.

Der SPONSORs Sports Venue Summit 2010, presented by Allianz, am 1. und 2. September in der Münchner Allianz Arena bietet mit seiner enormen Vielzahl an Top-Referenten und einem uniquen Kongress-Set-up innovative Denkanstöße, einzigartige Networking-Möglichkeiten und exklusive Erfahrungsberichte.

http://www.sports-venue-summit.de